Freitag, 2. September 2011

Köstliches vom Limpurger.

Ab September wieder bei uns.

Unser ganz eigenes, jahrelanges Engagement, um den Erhalt der ältesten württembergischen Rinderrasse, gemeinsam mit Johannes Kruck und Bernd Zinsler ist vielen unserer Gäste mittlerweile bestens bekannt. Für alle die gerne unsere Geschichte kennen lernen möchten, legen wir den Artikel von Christian Sywottek im Effilee ans Herz.

Uns freut natürlich auch die immer größere Öffentlichkeit in den verschiedensten Medien, da diese unbedingt nötig ist, um den Erhalt und die Etablierung des Limpurgers als Nutztierrasse voranzutreiben. Das außerordentliche Engagement -  von Dieter Kraft, dem Zuchtleiter Limpurger Rind vom Landwirtschaftsamt Ilshofen, Slow-Food und natürlich nicht zu vergessen der Züchter, ohne die das ganze Projekt nicht stattfinden würde, sowie anderen Idealisten - tut das Übrige dazu.

Als sehr schön empfinden wir, dass sich immer mehr Gastronomen für den Limpurger, seine außergewöhnliche Qualität und die vielen spannenden Gerichte interessieren - die aus der Verarbeitung eines ganzen Ochsen entstehen können.

Wir jedoch, konzentrieren uns an dieser Stelle auf unseren unmittelbaren Wirkungskreis. Anfang September lassen wir wieder einen unserer eigenen Ochsen - der auf einer Weide direkt neben der Jagstmühle aufgewachsen ist - schlachten. Es ist dann der dritte Limpurger den wir dieses Jahr schlachten und ganz verarbeiten. Der Ochse ist wie alle unsere "schlachtreifen" Ochsen über 3 Jahre alt und wurde von Johannes Kruck vom Unteren Railhof mit der nötigen Zeit und Sorgfalt aufgezogen.

Unser Ziel ist es zu zeigen, wie glückliche Rinder aus der Heimat schmecken.

Unser Küchenchef Markus Reinauer beschreibt das Fleisch des Limpurgers als körnig und zart, voller Butter-, Heu- und Grasaromen. Man schmeckt eben die Luft, das Wasser, das ganze Leben unweit der Jagstmühle. Vorallem aber, die Zufriedenheit vom Tier.

Wie immer gilt es für uns den ganzen Ochsen zu verarbeiten. Und so ein Ochse ist Masse: Er ergibt etwa 160 Rouladen, 80 Kilogramm Gulasch, 750 Flädlesuppen und 30 Rostbraten. Spannende, nicht alltägliche Gerichte - weil wir nicht nur Kurzgebratenes verarbeiten - werden wir auch dieses Mal wieder kochen.

Für den Fall, dass Sie nun auch Lust auf zeitgemäßen Genuss bekommen haben, freuen wir uns auf Ihren Besuch. "Einfach gutes Essen. Einfach gut Essen" - das ist unsere Motivation. Denn wie gesagt, für uns fängt Kochen im Stall und auf der Wiese an.

 

Themen: Aufgegabelt, Angeliefert


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