Donnerstag, 2. August 2018

Grillen am Mühlenbach.

Jagstmühlen-Köche werfen mal wieder den Grill an – für Fleischfreaks und Vegetarier.

Grillen und Sommer gehören einfach zu­sammen, wie 'Spätzle und Soß` - wenn bloß hinterher die lästige Schrubberei nicht wäre, um den Grill wieder sauber zu kriegen.

Ehrlich, ich würd' echt öfter grillen, aber mein Steak medium hinzukriegen, ist bei mir irgendwie der reine Zufall. Mal ist es noch zu roh, mal zu durch und ganz sel­ten saftig und auf den Punkt.

Zwei Meinungen, die man gar nicht so selten zu hören kriegt, wenn's mal wie­der ums Thema Grillen geht. Egal ob Sie sich der Schrubb-Frust-, Garpunkt-Frust-Fraktion oder gar beiden zurechnen, Ih­nen kann geholfen werden. Kommen Sie doch am Samstag, 18. August, in die Jagstmühle, wo Küchenchef Markus Reinauer und sein Kollege Maximilian Namsler unter dem Motto „Grillen nach Herzenslust“ mal wieder den Grill anwer­fen. Direkt auf der kleinen Insel am plät­schernden Mühlenbach – eine gute Prise Romantik inklusive. Sie sind Vegetarier? Kein Problem, denn auch für fleischlose Leckereien ist gesorgt, von diversen An­tipasti bis zum sommerbunten Panzanel­la.

Einen solchen Sommerabend mit Grill­buffet machen wir jetzt schon zum dritten Mal und es war jedesmal sehr schön“, freut sich Markus Reinauer schon jetzt auf einen weiteren „harmonisch-geselli­gen Abend mit vielen guten Begegnun­gen und Gesprächen“. Er weiß, dass das, „was die Gäste begeistet hat, nicht nur das feine Vorspeisen-, Grill-, Salat- und Dessertbüffet aus unserer Heimat­küche war, sondern auch die ganz be­sondere Atmosphäre auf unserer kleinen Insel direkt am Mühlenkanal“.

Heißer Job
Einen heißen Job an diesem Abend ha­ben Markus Reinauer und Maximilian Namsler, die am Grill stehen und mit viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung dafür sorgen, dass alles „auf den Punkt ge­grillt“ auf die Teller kommt. Natürlich las­sen sie sich gerne auch von den Gästen löchern und haben jede Menge Grill-Tipps auf der Pfanne beziehungsweise auf dem Rost. Verwöhnt und umsorgt werden die Gäste von Restaurantleiterin Nadine Stocker und ihrem gut geölten Service-Team.

Los geht’s um 18 Uhr mit einem alles an­dere als trockenen „Herzlich willkom­men“, wenn sich die Gäste mit „Frisch­gezapftem“ von der Distelhäuser Braue­rei, einer sommerlichen Bowle, oder ei­nem Silvaner brut Winzersekt vom frän­kischen Weingut Wirsching aus Iphofen auf einen ebenso geselligen wie kulina­risch reizvollen Abend einstimmen kön­nen.

Region auf dem Rost
Leckeres vom Grill“ heißt dann ab 19 Uhr die Devise, wenn das Buffet eröffnet wird und die Gäste die Freude der Wahl haben – Qual der Wahl wäre hier sicher der falsche Ausdruck. Stunde um Stunde hat das Küchenteam der Jagstmühle im Vorfeld geackert, um den Gästen einen kulinarisch abwechslungsreichen Abend zu bieten. Keine Frage ist für die Jagst­mühle, dass auch hier regionale Produk­te und Erzeuger im Fokus stehen.

Da gibt es jede Menge Antipasti – von Bischoffs Ziegenkäse bis zum Panzanel­la (Brotsalat) mit Langenburger Feta und Apfel. Da gibt es Lasagne in der Folie mit Taleggio, knackige Salate, Ros­marinkartoffeln und würzigen Kräuter­quark.

Nicht nur Schweinereien
Und natürlich die Protagonisten des Grillabends: Côte de boeuf vom Lim­purger Weideochsen, Steaks aus der Keule und Hüfte sowie Bratwürste vom Taubertäler Lamm, dazu Schweinereien wie Koteletts vom „Mohrenköpfle“ sowie Keulen von Landgockel und Pute aus Mäusdorf. Alles aus der Region: der Lim­purger Weideochse fast aus der Nachbarschaft von Josef Kruck (Oberer Railhof), das Lamm aus dem Taubertal vom Bruder von Markus Reinauers Kol­lege Hubert Retzbach, die Schweinerei­en von der Bäuerlichen Erzeugerge­meinschaft Schwäbisch Hall und das Geflügel vom Demeter-Hof von Wisting­hausen in Mäusdorf. Ein klares Be­kenntnis zur Region und zu ihren hei­matlichen Erzeugern. Aber auch ein Be­kenntnis zu Geschmack, Qualität, kurzen Transportwegen und zu nachhaltiger Er­zeugung.

Fisch und Finale
Keine Frage, zum Grillen gehören auch diverse Saucen. „Auch die eine oder an­dere leckere Salsa und Sauce bereiten wir natürlich selber zu, mal scharf, mal fruchtig-mild“, sagt Markus Reinauer.

Auch wer gerne Fisch isst, kommt kuli­narisch auf seine Kosten. „Wahrschein­lich gibt es schöne Doraden und Bach­saibling in der Folie“, sagt Küchenchef Reinauer.

Auf jeden Fall empfiehlt es sich, noch et­was Platz fürs süße Finale zu lassen. Markus Reinauer verspricht „das eine oder andere süße Gläschen“, Feines aus Wald- und Gartenbeeren und dreierlei hausgemachte Sorbets. Und weil Käse – wie man sagt – den Magen schließt, darf auch davon eine kleine Auswahl nicht fehlen. Kurzum: Auf die Gäste wartet ein runder Genuss. Dazu trägt auch die gut sortierte Weinkarte mit überraschend vielen fair kalkulierten offenen Weinen bei. Auch hier liegt der Schwerpunkt auf der Region.

Lust und Appetit bekommen? Grillen ohne Schrubben und Garpunkt-Frust. Garantiert. Dann ab zum Grillabend in die Jagstmühle. Wir sehen uns.

Weitere Infos
Preis für Grillbuffet inklusi­ve Aperitif und Desserts 48 Euro pro Per­son. Für Gäste, die die Nacht gerne im Hotel verbringen wollen, bietet das Jagst­mühlen-Team folgendes Arrangement an: Übernachtung inklusive Frühstücksbuffet im Haupthaus 95 Euro im Einzel-, 60 Euro im Doppelzimmer, im Gästehaus 120 im Einzel- und 72,50 Euro im Dopelzimmer, jeweils pro Person. Der Grillabend findet auch bei schlechtem Wetter statt. Dann drinnen, aber trotzdem mit Jagstblick.

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